Vesper

Vesper

„Siebenmal am Tag singe ich dein Lob“

Seit uralter Zeit ist es innerhalb der Kirche Brauch, siebenmal am Tag zu Gott zu beten.

In Gottesdiensten in der Frhe, am Morgen, am Vormittag, Mittag, Nachmittag, am Abend und zum Tagesabschluss.

Diese Gottesdienste sind das Stundengebet der Kirche, auch Tagzeitenliturgie genannt, das berall auf der Welt gebetet wird und somit ein Netzwerk des Gebetes rund um den Globus bildet. Wir beten am Abend die Vesper (Abendlob), die eingebettet ist in dieses Netzwerk. Dazu liegen in der Kirche Stundengebetbcher am Taufstein aus.

Jeder Stundengebetsgottesdienst beginnt mit einem Hilferuf an Gott. Diesem Hilferuf schliet sich sogleich ein Hymnus an den dreieinigen Gott an. Aus dieser freudigen Stimmung heraus treten die Betenden in die stillere Zone der Psalmodie ein, in der ausgesuchte Psalmen gebetet werden. Auf die Kurzlesung aus dem Neuen Testament wird leise und besinnlich reagiert. In der Vesper wird als Hhepunkt dieser Gebetszeit das Loblied der Gottesmutter Maria, das Magnificat gebetet. Dem folgen Frbitten, das Vaterunser, ein Schlussgebet und der Abschlusssegen.

Die Gottesdienste im Stundengebet werden durch das Wechselgebet einer Vorbeterin/ eines Vorbeters und der Gemeinde lebendig und erhalten so eine besondere Dynamik und einen besonderen Flow. Das macht einen gemeinsamen Start ins Gebet (fast) unverzichtbar.